Schlaglöcher 01/2011
Dauereinsatz für die Schlagloch-Stopfer
KRAICHGAU REGIONAL
Dauereinsatz für die Schlagloch-Stopfer
Schlimmer als befürchtet: Straßenmeistereien und Bauhöfe füllen Schadstellen provisorisch mit Kaltasphalt ...
KRAICHGAU STIMME
Straßen vom Frost gezeichnet: Jetzt wird geflickt
Der Blick auf die Straßen ist wieder frei. Eine Zwischenbilanz zeigt: Frost, Schnee und Eis haben massive Spuren hinterlassen ...
SCHLAGLOCH ALARM
Kommentar "Flickwerk"
Schlaglöcher sind ein Ärgernis - das Stopfen auch. Weil die Methode das Problem verschärft.
Erst Schnee und Eis, jetzt die Schlaglöcher: Autofahrer werden auf harte Geduldsproben gestellt. Dem Ruf nach schneller Abhilfe kommen die Straßenbehörden Eimer um Eimer nach. Doch über die Methode schütteln selbst Arbeiter den Kopf - weil sie wissen, dass es nur kurzzeitiges Stückwerk ist, die Straßen nach wenigen Wochen oder Monaten an der gleichen Stelle erneut geflickt werden müssen. Es ist eine Sisyphusarbeit mit der Aussicht, dass im nächsten Winter noch mehr aufbricht.
Im modernen Wirtschaftsleben ist oft von Nachhaltigkeit die Rede. Auf den Straßen sind Reparaturen jedoch nur provisorisches Flickwerk. Weil Kommunen knapp bei Kasse sind und auch das Land bei den Landesstraßen äußerst zurückhaltend mit Sanierungsgeldern agiert.
Eine Straßendecke flächenhaft zu sanieren, kostet Geld. Rund 11000 Euro fallen an, um eine 200 Meter lange, sechs Meter breite Deckschicht auf vier Zentimeter Tiefe zu erneuern. Dennoch: Wenn der Auto-Club Europa mehr als 40 Prozent der Landesstraßen in Baden-Württemberg als sanierungsbedürftig einstuft, ist es eine alarmierende Zahl.
Das Verkehrsministerium will nun einen zweistelligen Millionenbetrag für akute Frostschäden auftreiben. Löblich, aber landesweit nicht mehr als ein Tropfen auf den kalten Stein. Im nächsten strengeren Winter werden Frostkrater wieder überall für Aufregung sorgen.





